Pastel Painting Live

    Malvorführung Pastell in der Ausstellung Fritz Engelhardt “PAINTING IS MY LIFE”
im Haus an der Redoute, 53177 Bonn – Bad Godesberg, Kurfürstenallee 1a

In der Ausstellung vom 29. August bis 22.September 2013 zeige ich neben Aquarell- und Ölmalerei neue Pastellarbeiten aus diesem Jahr und führe an den Wochenenden Pastellmalerei vor.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Mittwoch bis Freitag: 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 10 Uhr bis 18 Uhr

Beginn der Malvorführungen samstags und sonntags ab 14 Uhr.
Kommende Termine sind der 14., 15., 21. und 22. September 2013

Die Faszination der Pastellmalerei liegt in der Leuchtkraft ihrer Pigmente.
Ich verwende für die Pastellmalerei oft PASTELMAT als Bildträger und mit Schmincke Pastellgrundierung präparierten Museumskartons oder Acrylpapiere Der Untergrund sollte rau und farbig sein und eine gute Haftung für die Pastellpigmente bieten. Dies ist bei beiden Pastellpapieren sichergestellt.

Wie in der Ölmalerei gibt es auch hier feste Regeln:

weich auf hart,
dick auf dünn,
hell auf dunkel und
leuchtend auf matt!

Es ist mühelos und macht Freude, mit Pastellen zu experimentieren, zarte, verwischte Töne darzustellen und in Schichten zu intensiv leuchtenden Farben zu verdichten. Eine dünne Farbschicht nach der anderen wird aufgetragen, wodurch sich nach und nach die Farben intensivieren und Helldunkel-Kontraste herausgearbeitet werden. Man kann linear oder flächig arbeiten und durch Verwischen subtile Übergänge erzielen. Sie können dunkle über helle und helle über dunkle Farben setzen.

Pastell auf Pastelmat, 46 cm x 66 cm, 2013 (C) Fritz Engelhardt

Hohes Venn

Also harte Pastelle für den ersten Farbauftrag verwenden und mittlere bis dunkle Farbtöne auswählen. Dann weiter mit weichen Pastellen ausarbeiten.
Dafür die Pastelle halbieren, um kleinere Stücke zu erhalten. Die Pastelle mit drei Fingern halten und mit der Längsseite flächig über den Karton reiben.
Dabei entstehen Kanten, die vorzüglich für Bäume und Gebäude benutzt werden können. Blätter und kleinere Flächen male ich mit der Spitze der Pastellstücke, wobei auch wieder Kanten an der Spitze entstehen, die für ganz dünne Linien brauchbar sind. Man kann auch für Gräser und dünne Äste Pastellstifte verwenden – malen aber auf weichen Kreiden nur teilweise. Lieber kleine Pastellreste und Splitter aufheben!
Meine Pastellpapiere klebe ich mit Tapezierband auf eine Sperrholzplatte und spanne sie in die Staffelei ein, so kann beim Malen der Staub nach unten fallen. Ich verwende grundsätzlich das in Malergeschäften erhältliche TESA–Tapezierband, da Billig – Produkte sich unter Umständen von der Sperrholzplatte lösen können.

Harle, Ostfriesland

Die Fragilität eines Pastellbildes erfordert unbedingt eine Fixierung. Leider haben die meisten Fixativ-Sprays den unangenehmen Nebeneffekt, die Farbgebung zu beeinflussen und Farben abzuschwächen oder zu intensivieren, so dass das Pastellbild immer anders aussehen wird als im unfixierten Zustand. Daher sollte in jedem Fall ein Pastell-Fixativ verwendet werden. Selbst mit einem Fixativ versehen, sollten die Bilder unbedingt unter Glas geschützt werden und die Scheibe nur mit einem feuchten Lappen gesäubert werden – durch die statische Anziehung eines trockenen Lappens können sich selbst fixierte Pigmente lösen und am Glas haften.

Die Lagerung der Pastellgemälde erfordert ein zusätzliches Schutzpapier und einen Ort, an dem die Werke liegend aufbewahrt werden können. Sehr geeignet sind Karten- oder Zeichnungsschränke.

Stürmische See

Die bei den ersten Vorführungen in ca. 60 Minuten entstandenen Pastellbilder zeigen die Vielfalt der Möglichkeiten Landschaften und Seestücke darzustellen.

 

 

Über Fritz Engelhardt

I paint mainly landscapes. When traveling, I let myself inspire by the impressions of nature. In the past, the landscape of the mountains a priority in my work. In recent years, work came to the sea and the north German countryside. As in the exposure of on tours in the mountains, one is confronted by the sea with the primal forces of nature. The vastness of the sky with its play of colors at sunset or in bad weather, the light reflections on the water and the wind that throws the surf thundering and rushing to the beach, offer me a variety of impressions, which I in my paintings of marine subjects want to play. The motifs discovered while I hold the sketch pad or take a picture. Additionally arise watercolor studies or pastels, which serve further work in the studio
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