Armenien „Reise in ein unbekanntes Land“

Ich berichte über unseren Aufenthalt in Armenien 2014. Wir waren vom KulturDialog Armenien zum Kunstworkshop „Zeit und Raum“ eingeladen, der als Teil des internationalen Kunstfestivals „Grenzüberschreitungen“ vom 23. -28. September 2014 in Jerewan stattfindet.

Am 16. Januar 2017 – 20:00 Uhr berichte ich im Kunstverein Bad Godesberg, Burgstr. 85, 53177 Bonn mit einer PowerPoint-Präsentation  über unsere Reise nach Armenien .
Sie sind herzlich eingeladen.

Die Geschichte Armeniens
Bevor das indoeuropäische Volk der Armenier das Gebiet des heutigen Armenien ab dem 7. Jh. v.Chr. besiedelte, existierte dort schon das Urartu-Großreich, das von churritischen Stämmen gegründet worden war. Es kam zu einer Vermischung der Völker, die im Folgenden von den Medern, ab 550 v.Chr. vom persischen Achämenidenreich beherrscht wurden.
Auch das armenische Gebiet wurde wie fast das gesamte Perserreich von Alexander dem Großen auf seinem siegreichen Feldzug ab 336 v.Chr. erobert. Nach dessen Tod fiel das Gebiet in den Herrschaftsbereich von Seleukos, einem der so genannten „Diadochen“ (Nachfolger) Alexanders des Großen und wurde Teil des Seleukidenreiches, das in seiner größten Ausdehnung die persischen Ostgebiete, das restliche Vorderasien und die gesamte Kaukasusregion einnahm.
Ab 188 v.Chr. entstand unter dem Statthalter Artaxes ein eigenständiges armenisches Reich, das sich ungefähr über das Gebiet des heutigen Armeniens erstreckte. Unter dem Artaxiden Tigranes (95-55 v.Chr.) wurde das Reich kurze Zeit ausgedehnt vom Mittelmeer im Südwesten bis zum Kaspischen Meer im Osten, Tigranes musste sich aber den Römern geschlagen geben. Bis ins 3. Jh. n.Chr. blieb das armenische Gebiet Streitobjekt zwischen Römern und Persern, bevor sich ab 238 n.Chr. die Sassaniden (Perser) weitgehend durchsetzen konnten.
Nach einer kurzzeitigen Vertreibung der Sassaniden wurde unter dem armenischen Führer Tiridates III. um 301 n.Chr. das Christentum in Armenien zur Staatsreligion ernannt und konnte sich trotz der folgenden jahrhundertelangen Fremdherrschaft erhalten. 387 n.Chr. teilten Römer und Sassaniden das armenische Reich untereinander auf.
Ab dem 7. Jh. kam das Gebiet unter die Oberherrschaft der islamischen Araber. Der armenische Fürst Aschot I. (Begründer der Bagratiden-Dynastie) gründete 885 das selbstständige Königreich Armenien, das sowohl vom Kalif von Bagdad als auch vom byzantinischen Kaiser anerkannt wurde. In seiner größten Ausdehnung umfasste das Königreich das heutige Georgien, die Westküste des Kaspischen Meeres und Teile Kleinasiens. In der ersten Hälfte des 11. Jh. wurde das Reich vom wieder erstarkten Byzanz erneut unterworfen, bevor um 1071 die Heere der islamischen Seldschuken die Byzantiner vertrieben. Viele Armenier flohen, in Kilikien im Südwesten kam es zur Gründung eines kleinen armenischen Königreiches, das bis ins 14. Jh. existierte und dessen Führer sich gegenüber den Fremdmächten ein gewisses Maß an Unabhängigkeit bewahren konnten. Den Seldschuken folgten im 13. Jh. die Mongolen, für kurze Zeit gehörte das armenische Gebiet zum großen Mongolenreich Timur-Leng (1370-1405). Ab dem 15. Jh. wurde Armenien zum Streitobjekt zwischen den persischen Safawiden und dem Osmanischen Reich (Türken).
Ende des 18. Jh. beanspruchte auch das russische Zarenreich armenische Gebiete, die es den Persern abnahm. Der westliche und der südliche Teil Armeniens blieben beim Osmanischen Reich. Im Laufe des 19. Jh. intensivierte sich die „Russifizierungspolitik“ des Zaren gegenüber dem armenischen Volk, es kam zur Schließung von Kirchen und Schulen und zum Verbot der armenischen Sprache. Im osmanisch besetzten Teil (die Türkei musste nach dem Ende des russisch-türkischen Krieges 1878 Teile von Türkisch-Armenien an Russland abgeben) wurden christliche Armenier verfolgt und ermordet: Allein bei dem Vernichtungsfeldzug im Juni 1915 gegen die in Ostanatolien lebenden Armenier wurden schätzungsweise eine Million Menschen ermordet, darunter die armenische Oberschicht. Große Teile der Bevölkerung wurden in Wüstengebiete ausgesiedelt.

Im Rahmen des Ersten Weltkriegs wurden 1916 fast das gesamte Gebiet des Transkaukasus und Teile Ostanatoliens vorübergehend von russischen Truppen besetzt. 1918 erklärte der russische Teil Armeniens seine Unabhängigkeit, wurde jedoch 1920 erneut von russischen Truppen besetzt und 1922 offiziell der UdSSR („Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken“, Sowjetunion) angegliedert und mit dem heutigen Georgien und Aserbaidschan zur „Transkaukasischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik“ zusammengefasst. Der westliche Teil (Türkisch-Armenien) wurde 1923 Teil der neu entstehenden Türkei.
In beiden Teilen des ehemaligen Armeniens wurden Aufstände der christlichen Armenier blutig unterdrückt. Im sowjetischen Teil kam es zu einer rigorosen „Sowjetisierung“ der Gesellschaft, dazu gehörten u.a. die Abschaffung von Privateigentum, die Einführung der zentral gesteuerten Planwirtschaft, die Einführung des russischen Schulsystems und die Schließung fast aller Kirchen. Andersdenkende und Oppositionelle wurden verfolgt und Opfer der politischen Säuberungsaktionen des sowjetischen Diktators Josef Stalins. Trotz der sowjetischen Unterdrückung konnte sich die armenische Kirche in der kommunistischen Ära aber behaupten.

1936 wurde Armenien ebenso wie Georgien und Aserbaidschan eine eigenständige Sowjetrepublik. Dabei fiel die überwiegend von Armeniern bewohnte Region Berg-Karabach (armenisch: Arzach) im Osten des Landes an das muslimisch geprägte Aserbaidschan, ebenso die Region Nachitschwan (armenisch: Naxiçvan). In den Jahren der kommunistischen Herrschaft wurden vor allem die Industrie des Landes ausgebaut und zahlreiche Russen in Armenien angesiedelt, während viele Armenier in andere Sowjetrepubliken umgesiedelt wurden. Noch heute leben rund 1,5 Millionen Armenier in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

In den 80er Jahren kam es zu einem Erstarken der armenischen Unabhängigkeitsbewegung gegen die kommunistische Staatsführung. In der Region Berg-Karabach spitzte sich der Nationalitätenkonflikt zwischen Armeniern und Aserbaidschanern zu. Als die überwiegend von Armeniern bewohnte Region 1988 ihre Unabhängigkeit von Aserbaidschan erklärte, brach der Krieg zwischen den beiden Staaten aus. Im gleichen Jahr forderte ein verheerendes Erdbeben im Kaukasus über 50 000 Menschenleben und führte auf armenischem Boden zu schweren Verwüstungen (rund 10 % der gesamten Industriebetriebe wurden zerstört). Der Konflikt in Berg-Karabach konnte auch durch russische Intervention nicht beigelegt werden.

Die verfeindeten Länder Armenien und Aserbaidschan erklärten beide 1991 ihre Loslösung von der UdSSR, als die bevorstehende Auflösung des Ostblocks durch die Politik von „Perestroika“ und „Glasnost“ erkennbar war. Daraufhin mussten sich die russischen Truppen aus dem umkämpften Gebiet zurückziehen. Der Nationalist Lewon Ter-Petrosjan wurde zum Staatspräsidenten Armeniens gewählt. Im Dezember 1991 schloss sich das Land der „Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“ (GUS) an, die aus elf ehemaligen Sowjetrepubliken gegründet wurde und die UdSSR für aufgelöst erklärte.
Die armenische Führung unterstützte die armenischen Truppen in Berg-Karabach mit Waffen- und Materiallieferungen, auch wenn sie deren einseitig erklärte Unabhängigkeit offiziell nicht anerkannte. Aserbaidschan verhängte ein Wirtschaftsembargo gegen Armenien, dem sich die Türkei anschloss. Dadurch geriet das Land, das auf Energie- und Nahrungsmittellieferungen aus dem Ausland angewiesen war, in ernste Versorgungsschwierigkeiten. Der Notstand musste ausgerufen werden. 1993 hatten die armenischen Truppen aus Berg-Karabach rund ein Drittel von Aserbaidschan erobert. 1994 kam es zu einem von Russland und der UN vermittelten Waffenstillstand, doch bis heute ist der völkerrechtliche Status der Region Berg-Karabach nicht geklärt.

Auch innerhalb Armeniens existieren zum Konflikt in Berg-Karabach unterschiedliche Meinungen. 1998 musste Staatspräsident Lewon Ter-Petrojsan aufgrund seiner zu nachgiebigen Haltung gegenüber Aserbaidschan zurücktreten. Sein Nachfolger wurde der Nationalist Robert Kocharian, der jegliche Zugeständnisse an Aserbaidschan bezüglich Berg-Karabachs ablehnte. Ende 1998 erklärte sich Kocharian (ebenso wie sein aserbaidschanischer Amtskollege) zwar bereit, offizielle Friedensverhandlungen aufzunehmen, doch eine Lösung des Konflikts ist bis heute nicht in Sicht. Nach wie vor halten bewaffnete Armenier das auf aserbaidschanischem Staatsgebiet liegende Gebiet besetzt, es kommt immer wieder zu Gefechten. Im Januar 2001 wurde Armenien gleichzeitig mit Aserbaidschan in den Europarat aufgenommen.

Im Februar 2008 kam es nach den Präsidentschaftswahlen, bei denen Premierminister Serge Sarkisjan siegte, zu blutigen Unruhen in der Hauptstadt. Das Verfassungsgericht bezeichnete den Sieg von Sarkisjan Mitte März als legitim. Auch OSZE-Beobachter konnten keinen Wahlbetrug feststellen, kritisierten jedoch einen unfair geführten Wahlkampf und fehlerhafte Wählerlisten. Auch Monate nach der Wahl befanden sich zahlreiche Oppositionspolitiker in politischer Gefangenschaft.

Am 7. Dezember 1988 erschütterte ein schweres Erdbeben die Region Lori im Norden der Armenischen SSR, das den Wert 6,8 auf der Richterskala erreichte. Viele Gebäude, insbesondere Schulen und Krankenhäuser, hielten dem Erdbeben nicht Stand und 25.000 Menschen starben. Hinzu kamen die winterlichen Temperaturen und die äußerst mangelhafte Vorbereitung der Behörden. Die Regierung ließ ausländische Helfer ins Land. Dies war der erste Fall, in dem die Sowjetunion ausländische Hilfe in größerem Ausmaß annahm. Die damals entstandenen schweren Schäden an der Infrastruktur hemmen die wirtschaftliche Entwicklung dieser Region bis heute.
Im Jahre 1988 begannen die Armenier in Arzach (Berg-Karabach) ihre Befreiungsbewegung, mit der Absicht, das im Jahre 1921 von Stalin willkürlich an Aserbaidschan angeschlossene armenische Gebiet wieder an ihr Heimatland anzuschließen. Arzach (Berg-Karabach) ist heute ein selbständiger Staat mit 150.000 Einwohnern.

Im September 1991 erklärte Armenien seine Unabhängigkeit.
Die jüngere Geschichte Armeniens ist natürlich geprägt von der Erinnerung an die Opfer die durch die türkische Verfolgung und die Zeit während der sowjetischen Herrschaft, die noch heute nachwirkt, weil dieses Land auch weitgehend von Energielieferungen aus Russland und Iran abhängig ist.

Völkermord
Vor 102 Jahren begann das jungtürkische Regime, die christliche armenische Minderheit auszulöschen. Die Deutschen sahen zu.
Völkermord an den Armeniern: Zum Sterben in die Wüste getrieben
Am 24. April 1915 begann die armenische Katastrophe. Zeitgenössische Bilder zeugen von Vertreibung, Hunger und Tod. Sie sind bis heute ein wichtiger Beweis für den Völkermord.

Völkermord an den Armeniern

Mit der Deportation der 300 führenden Persönlichkeiten der armenischen Gemeinde Konstantinopels begann am 24. April 1915 der Völkermord an den Armeniern. Die damals im Osmanischen Reich herrschenden Jungtürken warfen der christlichen Minderheit vor, mit dem Kriegsgegner Russland zu sympathisieren. Die Armenier wurden aus ihren Häusern getrieben und in langen Deportationszügen nach Syrien geschickt – das Bild aus dem Jahr 1915 zeigt einen dieser Todesmärsche. Nach verschiedenen Schätzungen überlebten bis zu 1,5 Millionen Menschen diese Züge nicht. Sie verhungerten, verdursteten oder wurden auf dem Weg ermordet.

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(Foto AFP)

Der Schriftsteller Franz Werfel, der dem Widerstand der Armenier in seinem Roman
„Die vierzig Tage des Musa Dagh“ ein literarisches Denkmal setzte, bezeichnete die armenischen Todeskarawanen bereits Anfang der 1930er Jahre prophetisch als „wandernde Konzentrationslager“.
Der erste Genozid im 20. Jhd. an den Armenier

Rache am Morgen des 15. März 1921.
Soghomon Tehlirian rächt den Völkermord Arte-DE Soghomon Tehlirian

Eine „Zufriedenheit des Herzens“ habe er verspürt, gab der junge Mann auf die Frage zu Protokoll, was er empfunden habe in jenem Moment der Rache am Morgen des 15. März 1921. In der Hardenberg Straße in Berlin-Charlottenburg hatte er seinem Opfer aufgelauert, einem Herrn in grauem Ulster. Er war dem Mann gefolgt und hatte ihm dann aus nächster Nähe in den Hinterkopf geschossen.
Es war ein Mord mit weitreichenden Folgen. Denn er sollte auf ein viel größeres, viel entsetzlicheres Morden hinweisen. Vor aller Welt, insbesondere unter den Augen deutscher Diplomaten und Militärs, hatte das Osmanische Reich von 1915 an Hunderttausende seiner armenischen Untertanen auf teils bestialische Weise umbringen lassen: Binnen zwei Jahren fiel die armenische Bevölkerung auf seinem Territorium einem Genozid zum Opfer. Die Zahl der Toten ist heute nur schwer zu ermitteln, die Angaben schwanken zwischen 800.000 und 1,5 Millionen.

Deutschland, während des Ersten Weltkriegs mit dem Osmanischen Reich verbündet, hatte den Völkermord geduldet, der die drei Jahrtausende alte armenische Kultur auslöschen sollte (wie auch ungezählte griechische und syrische Christen vertrieben oder ermordet wurden). Nach Kriegsende wollte man davon auch hierzulande nichts mehr wissen – bis das Attentat vom 15. März 1921 das Schweigen brach. Denn der Mann, der in Berlin niedergeschossen wurde, war kein Geringerer als der im Exil lebende ehemalige Großwesir des Osmanischen Reiches, Talât Pascha.

Als jungtürkischer Innenminister war er der Hauptverantwortliche für das Verbrechen an den Armeniern, und unter dem Druck der alliierten Siegermächte verurteilte ihn ein türkisches Gericht 1919 zum Tode, woraufhin Talât zum alten Bundesgenossen nach Berlin floh. So entzog er sich seiner Strafe – die Vergangenheit aber holte ihn ein. Sein Mörder, Soghomon Tehlirian, war ein armenischer Student.

Heute wird angenommen, dass er im Zusammenhang mit der armenischen „Operation Nemesis“ handelte, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Verantwortlichen des Genozids zur Strecke zu bringen.

Vor Gericht gestand der junge Mann denn auch freimütig seine Tat: Sie sei die Rache für die Auslöschung seiner Familie während eines Massakers im ostanatolischen Erzincan gewesen. Mehrfach sei ihm seine tote Mutter erschienen und habe ihm geboten, Talât zu töten.

Die Verteidigung bestellte Gutachter, welche die unmittelbare Verantwortung Talâts für die Massenmorde beweisen sollten. Statt über den Täter zu verhandeln, drohten Debatten über die Schuld des Opfers! Da dieser den Deutschen sehr nahegestanden hatte, verfolgte das Gericht das Ziel, keine weiteren Diskussionen über die Armenier Morde zu provozieren. Nach nur zwei Tagen sprach es den Angeklagten frei.
Das Urteil war ein Affront gegenüber der Türkei – aber man war froh, die Akten rasch schließen zu können.

Zeugen des Völkermords
Zu den Zeugen, deren Berichte bei den Geschworenen Verständnis für das Attentat auf Talât wecken sollten, gehörte auch der Schriftsteller Armin T. Wegner. Er hatte am Orient-Feldzug teilgenommen und war mehrfach auf Spuren der Massaker gestoßen, die er in Wort und Bild dokumentierte. Nach der Verhandlung publizierte er im Auftrag der Deutsch-Armenischen Gesellschaft die Prozess-Protokolle, um der Öffentlichkeit „das blutigste Verbrechen dieses Jahrhunderts“ vor Augen zu führen.
Wegner, Sohn der schlesischen Frauenrechtlerin Marie Wegner, wurde 1886 in Elberfeld geboren. 1915 meldete er sich zur „Deutsch-Ottomanischen Sanitätsmission“ in Kleinasien. Dem ambitionierten Lyriker trieben dabei auch romantische Vorstellungen, wie sein Biograf Martin Tamcke anmerkt.
Was ihn im „Orient“ erwartete, war jedoch kein expressionistisches Märchenland, sondern das blanke Grauen.

Armin T. Wegner
Bei Wegners Ankunft im Mai 1915 tobte die Schlacht um die Dardanellen; er wurde unter anderem auf einem Lazarettschiff bei Gallipoli eingesetzt. Im Juni erkrankte er schwer an Typhus und kam zur Genesung nach Konstantinopel. Während dieser Zeit stieß er auf die „armenische Frage“: Hans Belart, der Schweizer Direktor der Anatolischen Eisenbahn, zeigte ihm Fotografien von Massakern aus dem Jahr 1909 und berichtete von gegenwärtigen ähnlichen Vorgängen. Wegner war entsetzt. Auf eigene Faust zog er los, um die Nachrichten zu verifizieren.

Auf dem Weg ins anatolische Konya stieß er auf verlassene armenische Dörfer und Waisen, die um ihr Überleben kämpften. Schon das wenige, was er sah, erschütterte ihn heftiger als die Fronthospitäler. Doch Wegner suchte weiter seinen „Orient“. Im Herbst 1915 schloss er sich deshalb der 6. Osmanischen Armee unter Colmar von der Goltz an und zog mit ihr gen Bagdad. So gelangte er an die finstersten Orte der armenischen Tragödie. Die Gegend um Aleppo und die Strecke entlang des Euphrat über Deir al-Sur waren zu Todeszonen geworden. Reisende, deutsche Offiziere und Beamte berichteten von „Leichenparaden“ entlang des Weges. Tausende Skelette und verwesende Tote, aber auch die Leichen gerade erst Verstorbener zeugten von den Armenier Trecks, die durch die Region getrieben wurden.

Republik Armenien
Die heutige Republik Armenien besteht nur aus einem Teil des alten Armeniens, welches sich von südlich des kleinen Kaukasus, durch das Hochland Armenien bis zu den Bergen Tavros erstreckte.

Wirtschaft in Armenien
Im Jahre 1988 wurden die Städte Gyumri (damals Leninakan), Spitak, Vanadzor und viele kleinere Orte durch ein sehr starkes Erdbeben schwer getroffen, was einige Regionen noch immer belastet.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR geriet der junge Staat (ähnlich wie die meisten anderen ehemaligen Unionsrepubliken) in eine schwere Wirtschaftskrise. Neben den üblichen tiefgreifenden Problemen, die sich bei einer Umstellung von einer Zentralverwaltungswirtschaft auf eine liberale Marktwirtschaft ergeben, kam erschwerend der Konflikt um Berg-Karabach mit Aserbaidschan hinzu.
Bis heute ist durch die Blockade der Türkei die Grenze zu Armenien geschlossen.
Seitens Aserbaidschan sind die Landwege ebenfalls geschlossen und die Eisenbahnverbindung über Georgien nach Russland ist wegen des Konflikts in Abchasien gesperrt, während in die Islamische Republik Iran noch keine Eisenbahnverbindung besteht.
Nach einer umfassenden Liberalisierung der Wirtschaft – die Privatisierung begann 1994 und ist inzwischen weitgehend abgeschlossen – setzte 1997 das Wirtschaftswachstum wieder ein. Seit dem Jahr 2003 weist Armenien sogar zweistellige Wachstumsraten auf und konnte im Jahre 2006 die Wirtschaftskraft aus dem Jahre 1988 wiedererlangen.
Das jährliche Pro-Kopf-Einkommen betrug im Jahre 2004 durchschnittlich 790 Dollar. Im Jahr 2005 betrugen die Steuer- und Zolleinnahmen 304 Milliarden Dram (680 Mio. US-$) oder 21,6% mehr als 2004. Trotzdem machen die Einnahmen nur 14,4% des Bruttoinlandsproduktes aus – im internationalen Vergleich ein niedriger Wert. Die Landwirtschaft basiert vor allem auf dem Anbau von Obst und Gemüse sowie Tabak. Armenien ist reich an Bodenschätzen und Mineralien. Die Wirtschaft des Landes basiert auf der Nutzung der Rohstoffe Kupfer, Bauxit, Gold und Molybdän.
Die Energieversorgung beruht nur zu einem kleinen Teil auf den heimischen Wasserkraftwerken am Hrasdan, dem Abfluss des Sewansees, der Großteil der Stromversorgung (rund 39%) wird durch das Kernkraftwerk Mezamor sichergestellt.
Das große Kapital kommt weitgehend von den Auslands-Armeniern und fließt überwiegend in die Metropole Eriwan. Die abendlichen Werbemittel stehen denen in USA an nichts nach.

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In Eriwan herrscht eine rege Bautätigkeit, große neue Boulevards mit parkähnlichen Zwischenräumen und acht bis zehnstöckigen Hochhauszeilen entstehen. Alles in sehr aufwändiger Bauweise aus dem dort landesüblichen rotgelben und beigen Tuffgestein gebaut.

Was den Autoverkehr betrifft, muss man starke Nerven haben. In Eriwan wird sehr schnell und auf den teilweise dreispurigen Straßen gefahren. Neben Rotlicht oder Grün zeigt ein daneben liegender Signalkasten die Zeit in Sekunden an, die den Fußgängern zum Überqueren der Straße noch bleibt.

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Man begrüßt sich mit lautem Hupen oder macht sein neben sich fahrenden Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass man die Spur wechseln will oder sonstiges. Jetzt ist mir auch klar geworden, wozu eine Hupe dient. Ohne Hupen geht es nicht, trotzdem habe ich kein zerbeultes oder beschädigtes Auto gesehen. Überwiegend werden in Eriwan fast nur große Limousinen, neuste Geländewagen deutscher und japanischer Hersteller gefahren. Dazwischen sieht man Taxis die in alten Ladas oder Fahrzeugen aus ehemals sowjetischer Produktion kommen. Dabei handelt es sich um Taxis, die aus dem Umland von Eriwan kommen, um sich ein par Drams (die armenische Währung) zu verdienen. Lediglich die Funktaxis kommen aus Eriwan. Ob es Lizenzen für die Taxis aus dem Umland gibt, konnte ich nicht ermitteln.
Die Fahrkosten innerhalb der Metropole Eriwan betrage in der Regel 600 Drams, was nach unserer Währung etwa einem Euro entspricht. Ein Liter Benzin mit höherer Oktanzahl kostet 460 Drams, also nicht einmal ein Euro.

Armenien besitzt eine eigene Schrift, aber die Stadt- und Straßenpläne für die Touristen sind mit lateinischen Buchstaben beschriftet. Dies können die Taxifahrer nicht lesen und so kann man nur an mittels Hinweisen auf bestimmte Plätze, Kirchen oder anderer Sehenswürdigkeiten auf dem Stadtplan zeigen, wohin man will. Man kommt ohne einheimische Führer nicht ans Ziel.

Die Menschen in Armenien sind aber von großer Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Sie leben überwiegend noch im Familienverbund. Einmal hat uns eine Polizeistreife unterwegs aufgenommen und nach einigen Telefonaten mit ihrer Zentrale ins Hotel gefahren. Sie kannten dann sogar unsere Namen. Kommt sicher daher, weil man sich mit allen Passdaten anmelden muss.

Die Umgangssprache ist armenisch oder russisch, Armenier mit höherer Schulbildung beherrschen überwiegend auch die englische Sprache. Unsere Gastgeber, die Stiftung KulturDialog Armenien,  hat uns von Studenten im Deutschstudium als Fremdenführer begleiten lassen.
Alle Künstler des Workshops waren in der Villa Delenda untergebracht. Die Kosten der Zimmer mit Bad und Frühstück betrugen 60,00 Euro, also 30,00 Euro pro Person. Das Frühstück war wie auch Menüs in Restaurants hervorragend, die landwirtschaftlichen Produkte entsprachen Bio-Qualität.

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Das Frühstück in unserem Garni-Hotel war überwältigend. Verschiedene Brotsorten, Gebäck, Joghurt, Käse, Wurst, Schinken, Konfitüren, frisches Obst, eingelegtes Obst, verschiedene Säfte, Kaffee und Tee, einfach vorzüglich. Morgens wurden wir um 10:00 Uhr von Taxis abgeholt oder konnten gemeinsam zum Armenian Center for Contemporary Experimental Art gehen.

Dort entstanden dann die Arbeiten der Künstler unter dem Titel “TIME AND SPACE”. Natürlich zeitgenössisch und überwiegend gegenstandslos.

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Johanna Binder (Salzburg, Austria)

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Hamlet Hovsepian (Yerevan, Armenia)

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Martina Stock (Salzburg, Austria) Malerei und Harfe

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Ashot Grigoryan (Yerevan, Armenia)

 

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Tamara Volgger (Salzburg,. Austria)

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Yuriy Ivaschkevich (Frankfurt, Germany)

 

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Jürgen Middelmann (Bonn, Germany)

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Tigran Sahakyan (Yerevan, Armenia)

 

 

 

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Gruppenbild mit Botschafter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Harutyun Chqolyan (Yerevan, Armenia) Duduk

 

 

 

 

 

 

 

Rosa Gisladottir (Reykjavik, Iceland)

Rosa Gisladottir (Reykjavik, Iceland)

 

 

 

 

 

 

 

Christian Schratt (Salzburg, Austria)

Christian Schratt (Salzburg, Austria)

 

 

 

 

 

 

Die Workshop Teilnehmer sind die Künstler Hamlet Havsepyan, Tigran Sahakyan, Ashot Grigoryan und Harutyun Chqolyan (Jerewan, Armenien), Jürgen Middelmann, Bonn und Yuriy Ivashkevich, Frankfurt (Deutschland), Rosa Gísladóttir (Reykjavik, Island), sowie Johanna Binder, Martina Stock, Tamara Volgger und Christian Schratt (Salzburg, Österreich).

https://www.youtube.com/watch?v=EnqvFXN-DdM

Drei Künstler – Christian Schratt, Hang, Martina Stock, Harfe und Harutyun Chqolyan, Duduk –  waren daneben noch musikalisch tätig und komponierten ein Musikstück für Hang, Harfe und Duduk. Das Stück wurde anlässlich der Vernissage uraufgeführt.

Programm
KulturDialog Armenien hat gemeinsam mit den Museen des Hauptsitzes der armenischen Kirche (Mother See of Holy Etchmiadzin) der Republik Armenien in Etchmiadzin die Konferenz „Christentum-Nation-Zivilisation“ präsentiert.
Begleitet wurde die Konferenz von dem Kunstworkshop „Zeit und Raum“ als Teil des internationalen Kunstfestivals „Grenzüberschreitungen“, welches vom 23. -28. September 2014 in Jerewan stattfand.
Das Festival begann unter dem Motto „Grenzüberschreitung“ und war Teil des Konferenzprogrammes im Jahre 2013, das in Zusammenarbeit des Bonner Kulturamtes anlässlich des „Künstlerforum Bonn“ durchgeführt wurde. An diesem Kunstfestival nahmen Künstler aus Ländern wie Armenien, Deutschland, Island und Österreich teil.
KulturDialog Armenien hatte es dem armenischen Künstler Tigran Sahakyan ermöglicht, die Republik Armenien bei diesem Festival zu repräsentieren. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Zusammenarbeit wurden dem Bonner Publikum präsentiert und mit großem Interesse aufgenommen. Die Präsidentin von „KulturDialog Armenien“, Sona Harutyunyan, war gemeinsam mit Erzbischof Asoghik Karapetiyan (Direktor der Kirchenmuseen und Archive von Etchmiadzin) eingeladen worden, mit jeweils einem ihrem Fachgebiet entsprechenden Vortrag zur internationalen Konferenz „Kultur-Stadt-Religion“ beizutragen.
Dank der positiven Rückmeldungen vor Ort im Jahre 2013 und auf Initiative von KulturDialog Armenien konnte diese Konferenz nun im Herbst 2014 in Armenien fortgesetzt werden.

Neben den Vorträgen und Diskussionen der internationalen Teilnehmer der Konferenz hat es „KulturDialog Armenien“ deshalb arrangiert, dass der Kunstworkshop „Zeit und Raum“ im NPAK/ACCEA (Armenisches Zentrum für Zeitgenössische und Experimentelle Kunst) veranstaltet werden kann.

ԺԱՄԱՆԱԿ ԵՎ ՏԱՐԱԾՈՒԹՅՈՒՆ TIME AND SPACE 2014 Accea Npak

Vier Tage lang arbeiteten die Künstler im NPAK/ACCEA. Die internationalen Künstler, die zum Workshop „Zeit und Raum“ in Jerewan eingeladen wurden, hatten die Möglichkeit, ihren künstlerischen Werdegang persönlich dem Publikum vorzustellen: Am 23.09. um 20 Uhr im „Arkanat“ und am 24.09. um 20 Uhr im „The Club“. Als Abschlussveranstaltung des Workshops wurde im NPAK/ACCEA (Armenisches Zentrum für Zeitgenössische und Experimentelle Kunst) mit einer großen Eröffnungsveranstaltung in ihren Räumlichkeiten die Werke aller Teilnehmer in einer gemeinsamen Ausstellung am 26. September dem breiten Publikum präsentiert.

26.09.2014 The Vernissage of the Exhibition „Time and Space“
Photo by Garegin Aghabekyan und Fritz Engelhardt mit Yuriy Ivashkevich, Sona Hovsepian, Ashot Grigoryan, Hamlet Hovsepian, Tigran Sahakyan, Harutyun Chqolyan, Sona Harutyunyan, Johanna Binder, Christian Schratt, Martina Stock, Rósa Gísladóttir, Jürgen Middelmann und Tatev Saroyan hier: NPAK – Norarar Portzarakan Arvesti Kendron

https://youtu.be/EnqvFXN-DdM

Nachtrag
Armenischen Apostolischen Kirche
Nach alter Überlieferung soll das Christentum in Armenien erstmals durch die Apostel Judas Thaddäus und Bartholomäus verbreitet worden sein (zwischen 35 und 64 n. Chr.). Sie sind unter dem Namen „Erste Erleuchtete Armeniens“ bekannt, woher auch der Name „Armenische Apostolische Kirche“ stammt.
Armenien ist der erste christliche Staat der Welt, denn im Jahr 301 wurde das Christentum zur Staatsreligion erklärt. In diesem Jahr ließen sich König Tiridates III. sowie die ganze Königsfamilie, die Armee und das Volk im Euphrat taufen. Der Täufer Gregor Bartev (229-325) wurde von der Armenischen Apostolischen Kirche und der Römisch-katholischen Kirche unter dem Namen „Heiliger Gregor der Erleuchter“ heiliggesprochen.
Das Christentum entwickelte sich in Armenien mit staatlicher Unterstützung sehr schnell. Als Zeichen für den Sieg des Christentums über die heidnische Religion wurde in der Stadt Vagharšapat die erste Kirche gebaut, nämlich Edžmiadzin (Bedeutung: „der Eingeborene ist herabgestiegen“).
In Edžmiadzin befindet sich der Sitz des Oberhauptes der Armenischen Kirche, des Obersten Patriarchen und Katholikos aller Armenier. Nach den Worten von Katholikos Karekin I. (1995-1999) ist Edžmiadzin „das armenische Bethlehem“.
Als 387 das Land zwischen dem Persischen und dem Oströmischen Reich geteilt wurde, drohten der völlige Zerfall der nationalen Einheit und das Aufgehen in der byzantinischen bzw. der persischen Kultur.
Armenisches Alphabet
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Mit der Schaffung eines eigenen armenischen Alphabets durch Mesrob Maštoc‘ im Jahre 406 war das entscheidende Instrument zur Bewahrung der armenischen Kultur gegeben. Mit Unterstützung von König Vramšabuh (ca. 389-415) und Katholikos Sahak wurde die Bibel aus der griechischen Septuaginta ins Armenische übertragen. Dies förderte zugleich die Entstehung einer eigenen armenischen Liturgie.
Das 5. Jahrhundert kann in der Entwicklung Armeniens ein „Goldenes Zeitalter“ genannt werden. Mit Hilfe der schriftlich fixierten Sprache gelang die Herausbildung einer nationalen Identität.
Das aus 38 Buchstaben bestehende Alphabet von Mesrob Maštoc‘ entspricht ausgezeichnet der armenischen Lautbildung und blieb seither nahezu unverändert (nur im 12. Jahrhundert wurden zwei Buchstaben hinzugefügt).
Am Anfang des 5. Jahrhunderts war die klassische armenische Sprache eine der großen Sprachen des Nahen Ostens. Armenisch ist eine indo-europäische Sprache, die gewisse Verwandtschaften mit der iranischen, griechischen, lateinischen und den baltisch-slawischen Sprachen aufweist, jedoch keiner Sprachgruppe direkt zugeordnet werden kann.

Die Sakramente der Armenischen Kirche
„Sakrament“ bedeutet im Armenischen „Chorhurd“. Die Armenische Kirche kennt sieben Sakramente, nämlich Taufe, Firmung, Buße, Kommunion, Ehe, Weihe und Segnung der Kranken oder Letzte Ölung.
Musik spielt in der Armenischen Kirche eine sehr wichtige Rolle. Alle neun Stundengebete, die Göttliche Liturgie und alle anderen Zeremonien finden unbedingt mit musikalischer Begleitung statt.

Armenische Kirchenmusik
Die armenische Kirchenmusik ist sehr reichhaltig. Ihre Kirchenlieder klingen sehr melancholisch und sind ein Spiegel der Geschichte, der Schmerzen und des Leides dieses Volkes. Katholikos Nerses III. (641-661) sorgte als erster für eine Vereinheitlichung der Liturgie, die seit dem 8. Jahrhundert in einem speziellen System der Notation, genannt „Khaz“, überliefert wird. Über Zwischenstufen wurde das Liedgut bis ins 19. Jahrhundert bewahrt. Archimandrit Komitas Soghomonian (1869-1935), der die europäische Notenschreibung benutzte, kann als der Begründer der neuzeitlichen armenischen Musik angesehen werden. Der von ihm geprägte Musikstil ist orientalisch-europäisch, weil er die armenische Musik von türkischen und persischen Einflüssen befreite und stattdessen europäische Elemente aufnahm.
Wie die byzantinische Musik beruht auch die armenische auf acht Modi (armenisch „dzayn“). Volks- und Kirchenmusik bauen auf diatonischen Tonleitern auf, die aus übereinander geschichteten Vierklängen gebildet werden. Die Liturgie der Armenischen Kirche und die dazu gehörenden Gesänge werden von der Orgel begleitet.

gareginii

An der Spitze der Kirche stehen: S. H. Garegin II., Oberster Patriarch (Katholikat aller Armenier in Edžmiadzin/Armenien), S. H. Aram I. (Katholikat des Hohen Hauses Kilikiens in Antelias/Libanon), S. E. Erzbischof Torgom (Armenisches Patriarchat in Jerusalem/Israel) und S. E. Erzbischof Mesrob II. (Armenisches Patriarchat in Konstantinopel/Türkei).

dscn9250

Holy Edžmiadzin of the Republic Armenia

 

 

Literaturhinweise:
Diözese der armenischen Kirche in Deutschland: Die Göttliche Liturgie. Köln 1996.Köckert, Friederike: Texte und Untersuchungen zur Liturgie der Armenisch-Apostolischen Orthodoxen Kirche. Halle/Saale 1986.
Krikorian, Mesrob K.: Die Armenische Kirche. Materialien zur armenischen Geschichte, Theologie und Kultur. Frankfurt/Main (u. a.) 2002.

 

Über Fritz Engelhardt

I paint mainly landscapes. When traveling, I let myself inspire by the impressions of nature. In the past, the landscape of the mountains a priority in my work. In recent years, work came to the sea and the north German countryside. As in the exposure of on tours in the mountains, one is confronted by the sea with the primal forces of nature. The vastness of the sky with its play of colors at sunset or in bad weather, the light reflections on the water and the wind that throws the surf thundering and rushing to the beach, offer me a variety of impressions, which I in my paintings of marine subjects want to play. The motifs discovered while I hold the sketch pad or take a picture. Additionally arise watercolor studies or pastels, which serve further work in the studio
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